Betriebliche Gesundheitsförderung

Im Rahmen der Pflegemanagement-Ausbildung verfassen drei Bereichsleiter des Landesklinikums Wiener Neustadt eine Forschungsarbeit zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung. Die drei Studienautoren DGKS Heidi Leitgeb, DGKS Michaela Faulhaber und DGKP Dieter Vorraber beschäftigen sich darin besonders mit dem Thema Supervision. "Die erzielten Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für weitere Untersuchungen und Projekte",  sind sich die drei Bereichsleiter einig. Auf Basis dieser Studien werden bereits Projekte umgesetzt, weitere wie beispielsweise Teamentwicklung, Optimierung der Arbeitszufriedenheit und Fallbesprechungen sind in Planung.

Neue Methode bewährt sich

Die Unfallabteilung kommt sehr positiv in die Schlagzeilen: Sie versorgt eine 106-jährige Patientin nach einem Oberschenkelhalsbruch mit der seit etwa einem Jahr angewandten AMIS-Methode, sodass die betagte Dame schnell wieder in den Alltag zurückkehren kann. Ausschlaggebend für die raschere Genesung bei der AMIS-Methode ist der nach vorne verlagerte Zugang zum Hüftgelenk. Dadurch können im Unterschied zu konventionellen chirurgischen Eingriffen bei Oberschenkelbrüchen das Muskel- und Nervengewebe bestmöglich geschont sowie der Blutverlust minimiert werden. In den vergangenen Jahren wurden in Österreich rund 3.000 Hüftgelenkersätze und Schenkelhalsfrakturen mit der aus Frankreich stammenden AMIS-Methode versorgt, weltweit sind es bereits mehr als 50.000.

Ausgezeichnet von den Patienten

Seit dem Jahr 2008 läuft die Patientenbefragung in den NÖ Landeskliniken
flächendeckend an 25 Standorten im halbjährlichen Rhythmus. Durch die Anregungen aus der letzten Patientenbefragung konnten im Landesklinikum Wiener Neustadt bereits einige Maßnahmen umgesetzt werden:

- flexible Besuchszeiten
- laufende Erneuerung der Ausstattung (z. B. TV-Geräte etc.)
- Menüwahl
- geänderte Essensausgabezeiten
- Raumzellenbau für 2. Interne Abteilung und Unfallchirurgie

Erfreuliche Ergebnisse der letzten Befragung: Die Teams der Kinder- und Jugendheilkunde, der Dermatologie und der Unfallchirurgie werden von den Patienten zu den Besten des Landes gekürt.

Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Das Gütesiegel "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" stellt den zwischenmenschlichen Faktor in den Mittelpunkt und betont die wertschätzende Haltung zwischen den Landeskliniken und den Selbsthilfegruppen. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit über eineinhalb Jahre erhält das Landesklinikum Wiener Neustadt 2012 erstmals diese Auszeichnung. Der Prozess der Vorbereitung wird von der NÖ Landeskliniken-Holding, der Geschäftsstelle NÖGUS und dem Dachverband der Selbsthilfegruppen NÖ begleitet.

Bei der Überreichung der Gütesiegel an die selbsthilfefreundlichen Krankenhäuser betont Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz den hohen Stellenwert der Selbsthilfegruppen in Niederösterreich. Für das Gütesiegel wird die "Selbsthilfefreundlichkeit" nach bestimmten Qualitätskriterien bewertet. Dazu wird im Landesklinikum eine Selbsthilfepartnerin, ein Selbsthilfepartner als Koordinator und Motor für alle Aktivitäten ernannt. Sind die Vorgaben erfüllt, erhält das Krankenhaus das Gütesiegel "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" durch eine Jury verliehen. Ziel ist es, alle Abteilungen und Stationen im Landesklinikum in das Projekt aktiv einzubinden.

Der Vorteil der intensiven Einbindung der Selbsthilfegruppen: Die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte können vom umfangreichen Erfahrungswissen der Gruppenmitglieder lernen. Für die Gruppen ist es wiederum ein Gewinn, wenn sie das Fachwissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken zur Information nutzen können. "Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem ‚starken Partner' Landesklinikum gewinnen die Selbsthilfegruppen Aufwertung, Anerkennung und Stärkung",  sagte Landeshauptmann-Stellvertreter  Mag. Wolfgang Sobotka bei der Überreichung.

Hohe Pflege-Qualität

Mehr als 9.000 Stürze insgesamt verzeichnen die akribischen Protokolle in den NÖ Landeskliniken pro Jahr, im Schnitt bis zu 30 pro Tag, wobei Stürze als
"unfreiwillige Folgen der Schwerkraft" definiert sind – also auch Herunterrutschen aus dem Sitzen. Mit diesen Zahlen liege die NÖ Landeskliniken-Holding im internationalen Vergleich gut, erklärt DGKP Roman Gaal, MSc, MAS, Bereichsleiter Kompetenzbereich Pflege, Abteilung Medizinische und Pflegerische Betriebsunterstützung in der Holding-Zentrale bei einem "Im Dialog" im Mitarbeiter-Magazin Gesund&Leben Intern (Ausgabe 05/2012) zum Thema Pflegequalität, bei dem auch DGKS Ginny Weber, MAS, Ombudsstelle und Qualitätsmanagerin im
Landesklinikum Wiener Neustadt, mitdiskutierte. Seit 2008 werden alle Sturzereignisse in den Kliniken penibel aufgezeichnet, mittlerweile werden bis zu 58 Parameter pro Sturz erhoben – von der Uhrzeit bis zum genauen Ort, vom Schuhwerk der Patienten bis zum genauen Grund für den Sturz. Weber berichtet, dass die Pflege ein neues Formular für das Pflegeassessment verwendet, in dem Patienten und Angehörige gefragt werden, ob der Patient in den letzten drei Monaten gestürzt ist. Ein wesentlicher Faktor sind für sie die sofort bei der Aufnahme angewandten Präventionsmaßnahmen bei sturzgefährdeten Erkrankungen. Und sie plädiert dafür,  desorientierten Patienten in der Nacht ein Steckgitter zu geben, da besonders nach einer OP und in einem fremden Bett die Gefahr groß ist, herauszufallen.

Dekubitus, das Wundliegen, kann innerhalb weniger Stunden passieren – und es dauert bis zu einem Dreivierteljahr, bis es ausgeheilt ist. Ginny Weber berichtet, wie wichtig es ist, Dekubitus-Fälle gründlich zu dokumentieren – zusätzlich zum Vermessen der Hautschädigung auch per Foto: "Wir müssen das festhalten, um die Beweislast für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Beschwerden zu reduzieren, sowie zur lückenlosen Dokumentation des Heilverlaufes. Daher war die Anschaffung von Fotokameras im Landesklinikum Wiener Neustadt für die Stationen eine sehr gute Investition."

Ginny Weber nennt in diesem "Im Dialog" als eines der Mittel gegen unnötige Wiederaufnahmen, dass möglichst keine Patienten mit evidentem Hilfebedarf am Freitag entlassen werden. Zusätzlich soll rechtzeitig das Entlassungsmanagement angefordert werden, am besten schon am Aufnahmetag. Sie kennt den Wert guter Kooperationen mit Pflegeheimen und Einrichtungen der extramuralen Pflege.

Erfolgsmodell Intensivpflegetage

Bereits zum vierten Mal richtet die Abteilung für Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin des Landesklinikums Wiener Neustadt im Juni 2012 die Intensivpflegetage aus. Das zentrale Thema dabei ist "Das Drama nach dem Trauma". Hinter diesem Pflegekongress, der mittlerweile aus Platzgründen in der Arena Nova stattfindet, verbirgt sich eine Erfolgsgeschichte, auf die der Kaufmännische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dipl. KH-BW Helmut Krenn mit Stolz verweist: "Die Intensivpflegetage wurden im Jahr 2009 als innerbetriebliche Fortbildung im Landesklinikum Wiener Neustadt ins Leben gerufen, diese Veranstaltung hat sich sukzessive vergrößert. Nun können mehr als 300 Teilnehmer aus ganz Niederösterreich und aus anderen Bundesländern begrüßt werden."

Laborkonzept und digitales Archiv

Rund 670.000 Laborwerte werden in den Kliniken der Thermenregion jährlich ermittelt. Um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein, werden die Laboratorien der einzelnen Klinikstandorte bis 2015 stufenweise zu einer Organisationseinheit zusammengefasst. Dann werden in den Organisationseinheiten an den Klinikstandorten nur mehr ausgewählte Akutparameter und definierte Spezialparameter erhoben. Die anderen Untersuchungen, für die spezielle Prozesse und Materialien nötig sind, werden am Standort in Wiener Neustadt konzentriert. Dieses sternförmige Vernetzungskonzept stellt eine ideale Versorgungsstruktur in der Thermenregion sicher und steigert die Effizienz, beschreibt Projektleiterin Prim. Dr. Karin Köhrer, MBA, MSc die zukünftige Laborlandschaft. Der Kaufmännische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, Dipl. KH-BW Helmut Krenn sieht das Laborprojekt als "Meilenstein für die zielgerichtete Weiterentwicklung in den nächsten Jahren".

Das Zentrallabor im Landesklinikum Wiener Neustadt ist 2012 die erste Abteilung, die an ein neues digitales Archiv angebunden wurde. Das neue System ermöglicht, dass im Zuge der Untersuchung die Bilder mit den krankheitsspezifischen Zellen in einem zentralen Archiv gespeichert werden und andere Abteilungen darauf zugreifen können. Die Leiterin des Zentrallabors Köhrer: "Bilder von krankhaft veränderten Zellen können nun mit dem Befund zusammen im gesamten Krankenhaus in kürzester Zeit abgerufen werden. Sie fungieren als optischer Beleg zur schnelleren Erfassung des Befundes." Insgesamt erwartet Köhrer "einen Nutzen für den Arzt in der schnellen und effizienten Diagnosestellung und damit auch einen Nutzen für die Patienten." In einer weiteren Ausbaustufe werden auch andere befundende Abteilungen an dieses System eingebunden, wie die Urologie, die Endoskopie der 1. Internen, die Gynäkologie sowie das Schlaflabor der HNO.

Transplantations-Beauftragte

Etwa 700 Organe werden jährlich in Österreich transplantiert. Doch an Spenderorganen mangelt es. Jeder fünfte Patient, der eine neue Leber braucht, stirbt auf der Warteliste. Auf eine Niere warten Betroffene 15 Monate – eine Ewigkeit, wenn man ständig zur Dialyse muss. Jeder der etwa 200 Hirntoten pro Jahr in Österreich kann fünf bis sechs Menschen das Leben retten, wenn Lunge, Herz, Leber und Nieren noch funktionsfähig sind. Seit 2007 hat NÖ einen eigenen Transplantations-Referenten: Primar Dr. Albert Reiter, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Landesklinikum Amstetten, betreut die Kliniken und schult das medizinische und pflegerische Personal. Seit dem Vorjahr unterstützen ihn drei regionale Transplantationsbeauftragte, darunter OÄ Dr. Ilse Breyer, Anästhesie, Notfall- und Allgemeine Intensivmedizin im Landesklinikum Wiener Neustadt.

Netzwerk Herzinfarktversorgung

Mödling – Wiener Neustadt – Eisenstadt: Dieses Dreieck steht 2012 seit bereits fünf Jahren für die optimale Herzinfarktversorgung im südlichen Niederösterreich und nördlichen Burgenland. Mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten mit akutem Herzinfarkt wurden in den fünf Jahren durch Katheterinterventionen in den Landeskliniken Mödling und Wiener Neustadt sowie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt behandelt. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum rund 18.000 Untersuchungen und Behandlungen. So ermöglicht die Kooperation durch rotierende Bereitschaft der drei Kliniken seit fünf Jahren auch zu Nachtzeiten, an den Wochenenden und Feiertagen eine optimale Betreuung nach höchsten medizinischen Kriterien. Eine Zusammenarbeit in der Herzinfarkt-Akutversorgung gibt es sogar schon seit zehn Jahren.

Im Landesklinikum Wiener Neustadt wurde mit der Übersiedlung in den modernen Raumzellenbau im Jahr 2011 ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Behandlungsqualität gesetzt. Auf der II. Internen Abteilung unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Leo Marosi steht eine innovative Anlage zur Koronarangiographie nach dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung. Erste Angiographie-Untersuchungen fanden im Landesklinikum Wiener Neustadt bereits 1986 statt.

Bei einer Herzkatheteruntersuchung wird ein Katheter über Adern bzw. Venen der Leiste eingeführt, der die Herzkranzgefäße sichtbar macht. So können Engstellen präzise erkannt und mittels Ballondehnung und Gefäßstütze (Stent) wieder aufgedehnt werden – und zwar sowohl vorsorglich als auch bei einem akuten Herzinfarkt.

Vorreiter im Osten

Wie gefährlich ein Aortenaneurysma sein kann, belegt die Statistik eindrucksvoll: Noch in den 60er-Jahren betrug die Sterblichkeitsrate in den ersten 24 Stunden zwischen 30 und 70 Prozent. Dank modernster Behandlungsmethoden wurde diese Zahl mittlerweile auf zehn Prozent reduziert. Die Symptome ähneln stark einem Herzinfarkt oder dem Verdacht auf Nierensteine, was die Diagnostik erschwert: diffuse Bauch- und Rückenschmerzen, unterschiedlich starker Puls in der Leiste, Blutdruckabfall, Atemnot, Gefühl der Todesangst. Der Ärztliche Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek betont: "Im Landesklinikum Wiener Neustadt steht für die Behandlung eines Aortenaneurysmas rund um die Uhr ein interdisziplinäres Team bereit. Damit nehmen wir im Osten Österreichs eine Vorreiterrolle in der Akutversorgung dieser Krankheit ein."

ISO-Zertifizierung

Beim ISO 9001-Siegel, von der Prüfungsstelle auf drei Jahre befristet vergeben, wird zuerst der Ist-Zustand der Abteilung analysiert und anschließend mit dem Soll-Zustand nach dem Qualitätsmanagementsystem verglichen. Im Landesklinikum Wiener Neustadt werden 2012 das Zentralröntgeninstitut, die Ärztliche
Direktion sowie, als erste ihrer Art in ganz Niederösterreich, die Dialysestation der 2. Internen Abteilung mit dem ISO 9001-Zerfikat ausgezeichnet.


Der Regionalmanager der Thermenregion DI Alfred Zens, MBA, DGKS Stefanie Ecker, Prim. Dr. Christian Gamper, Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS, die Obfrau des Dachverbandes NÖ-Selbsthilfe Elfriede Schnabl, DGKS Ingrid Ungersböck, Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Dipl.-Sozialpädagogin Karina Platzer (v.l.) bei der Überreichung des Gütesiegels.


Bei der Eröffnung des 4. Intensivpflegemeetings in der Arena Nova: (v.l.) Dipl. KH-BW Helmut Krenn, Dipl. KH-BW Ingrid Schwarz, MSc, Prim. Dr. Helmut Trimmel, DGKP Peter Leonhardsberger, DGKP Robert Meixner, Dr. Evelyn Fürtinger, MAS und Bundesrat Martin Preineder


Freuen sich über die Möglichkeiten des digitalen Archives im Zentrallabor: (v.l.) BMA Gabriele Grasel, Siegfried Rennhofer, OA Dr. Basil Al-Sayegh

Auch Abschiede gehören gefeiert
Nach 43 Jahren beruflicher Tätigkeit als Hausarbeiter im Landesklinikum Wiener Neustadt ging Otto Weissenböck in Pension. An seinem letzten Arbeitstag wurde er von langjährigen Weggefährten und Kollegen gebührend verabschiedet. Der leidenschaftliche Gärtner und fleißige Hausarbeiter gilt als regelrechtes "Urgestein" des Klinikums. Seine Hauptaufgabe war es, das gesamte Klinikareal sauber zu halten und anfallenden Müll zu beseitigen. Vor allem seine große Hilfsbereitschaft zeichnete ihn aus.

Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto bedankten sich seine Kollegen bei Otto Weissenböck (sitzend, 2.v.r.) für die vielen Jahre im Landesklinikum Wiener Neustadt.



Neue Monitore erlauben eine optimale Befundung und sichern einen guten Untersuchungsverlauf bei den Herzkatheter-Untersuchungen.

Sportliches Landesklinikum
Beim Firmenlauf in Wiener Neustadt stellten wieder zahlreiche Mitarbeiter der Landeskliniken der Thermenregion ihre Sportlichkeit unter Beweis. Auf der 4,5 km langen Strecke wurde um jede Sekunde gekämpft.


1. Die Schüler der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt zeigten beachtliche sportliche Leistungen. 2. Die HNO-Abteilung unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes Kornfehl stellte das größte Team aus dem Landes- klinikum Wiener Neustadt. 3. Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA, und sein Team waren ebenfalls beim Firmenlauf am Start.



(v.l.) Ärztlicher Direktor Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, OA Dr. Thomas Payrits, chirurgische Abteilung, Patient Franz Fröhlich, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner


Freuen sich über die geleisteten ISO-Zertifizierungen: (v.l) OA Dr. Herbert Zodl, DGKP Josef Wagner, RT Christoph Pascher, Dr. Daniela Herzog, MA, DGKS Ginny Weber, MAS und Marietta Haselgruber